traum am meer


Meer - fjordähnlich abgeschlossen, keine offene Seite sichtbar.

Form eher rund, nicht langgestreckt. Sehr hohe eisgraue, glatte Felsen mit tiefen Einrissen. Gesteinsfarbe erinnert an Granit - sehr mattsilbergrau.

 

Kein Ortswechsel.

 

Mein Standort: unten - unklar wo genau - an einem Felsvorsprung?

 

  • Ein Hubschrauber kommt, wird an der runden Öffnung sichtbar und hörbar - ich staune.
  • ziemlich große Höhe über dem Wasser, um zu springen, aber sicher zu geringe Höhe, um Fallschirm zu springen, was ich mir im Traum nicht klar mache.
  • insgesamt 6 Männer und 1 riesiges Tuch kommen heraus, scheinen daran zu hängen, aber der Fallschirm oder Ballon öffnet such nicht. Mir ist nicht wohl, aber auch nicht sehr ängstlich. Verfolge gespannt was passieren wird.
  • Die Männer klinken Karabinerhaken aus ihrem Gürtel aus, lösen sich von dem Tuch. Das Tuch fällt platt und flach aufs Wasser wie ein riesengroßes Tischtuch.
  • Unmittelbar danach landen die 6 Männer. die sehr verkleinert scheinen - eher wie Barbiepuppen im Vergleich zu Menschen -. stehend auf den Tuch. Ich sehe Trippelbewegungen, die zeigen wie das Tuch nachgibt - doch es hält auf dem Wasser
  • Einer der Männer kippt ins Wasser, plantscht kurz herum, schwingt sich dann wieder aufs Tuch, ruft "Hai, Hai" - eher triumphierend freudig, nicht ängstlich. Ich staune wieder, habe keine Angst um die Männer, bin eher höchst interessiert was weiter geschehen wird und bewundere die Lebensfreude der Männer angesichts der schwierigen Situation, die auch keinen Sinn zu machen scheint.
  • Die Männer schauen aufs Wasser. Nichts deutet darauf hin, dass sie mich wahrnehmen können. Ich halte mich bisher für einen unsichtbaren Beobachter.
  • Plötzlich sind die Männer mit dem Tuch bei mir, ziehen mich an Armen und Beinen auf das Tuch. Ich liege auf dem Bauch dort, während sie mir eine schnelle Rundfahrt machen. Welchen Antrieb gibt es - weiß und überlege ich nicht. Ich fürchte, dass wir alle untergehen werden, weil ich so schwer bin. Stehe dennoch auf und merke, dass man nur balancieren muss. Schwanke zwischen Vergnügen und Ängstlichkeit, die zunimmt, als wir und in rasanter Fahrt den Felsen nähern.
  • Ich fasse kurzerhand einen Plan, den ich eiskalt und heftig ausführe: Sobald ich mit der Hand die Felswand berühren kann, ehe wir wirklich daran zerschellen, stoße ich mich heftig an dem Graugestein ab, um wirklich wegzukommen - auch auf die Gefahr, ins Haiwasser zu stürzen oder die Männer, die ja klein sind,  zu gefährden.

Der Schrecken beendet den Traum.

 

29./30. März 2001