wenn es nach mir ginge


Ja, wenn es nach mir ginge,

dann schwiegen ab heute die Waffen.

 

Wenn es nach mir ginge,

dann könnten die Menschen es schaffen,

das Leben in Ehrfurcht vor der Natur zu genießen -

die Pflanzen der Hoffnung würden überall sprießen.

 

Wenn es nach mir ginge,

dann müsste niemand hungern,

dann müsst´ niemand auf der Straße `rumlungern.

Die Ehrfurcht vor dem Leben machte alle frei

von Unterdrückung, Zwängen und Quälerei.

 

Wenn es nach mir ginge,

fühlte sich niemand allein,

niemals müsste jemand mehr einsam sein,

der nicht die Einsamkeit hätte selbst gewählt -

kein Alleinsein mehr einen Menschen quält.

 

Wenn es nach mir ginge,

hallte die Welt ständig wider

vom Lachen der Kinder und und ihrer Lieder,

vom Lachen der Menschen rund um die Welt,

die wissen, dass nur eines zählt:

Das Leben dankbar anzunehmen

und teile die schwere und angenehmen

Stunden mit and´ren,

die man gefunden.

 

Wenn es nun doch nach mir ginge,

wenn´s vielleicht wirklich so ginge,

wenn ich nicht alleine so denk´,

dass das Leben ein Geschenk.

 

Ein Geschenk zum Verteilen,

ein Geschenk zum Verweilen,

ein Geschenk zum Genießen

und wenn wir´s begießen

mit unserer Leben,

dann wir es erblühen und es wachsen ihm Triebe.

 

1./2. Mai 199